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 Digital-Umstieg: Was ändert sich?

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elan@work
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PostSubject: Digital-Umstieg: Was ändert sich?   2012-04-27, 18:01

Am 30. April 2012 um 3.00 Uhr morgens ist es so weit! Exakt zu diesem Termin erfolgt die Analogabschaltung auf Astra 19,2 Grad Ost. Danach ist die Fernsehwelt nur noch digital. Doch welche Veränderungen und Vorteile ergeben sich konkret für den Sat-Zuschauer bei der Umstellung?

Natürlich gehen keine der alten TV-Sender verloren. Ganz im Gegenteil: Die Programmvielfalt erhöht sich in hohem Maße. Durch die Komprimierung des Signals können via Satellit bis zu zehn TV-Kanäle auf einer bislang analog genutzten Frequenz gesendet werden. Über Astra 19,2 Grad Ost werden beispielsweise 290 TV- sowie 180 Radiosender digital übertragen, Tendenz steigend.

Neben der großen Palette an deutschsprachigen Fernsehsendern stehen über Astra 19,2 Grad Ost zudem eine Vielzahl an fremdsprachigen Kanälen zur Verfügung. Und auch im Hinblick auf die unterschiedlichen Genres kommt jeder auf seine Kosten. Dank digitalem Satellitenfernsehen werden noch mehr News, Dokumentationen, Filme oder Serien geboten. Außerdem können heimische Regionalprogramme empfangen werden, die Landes- und Regionalprogramme der ARD sowie die Regionalfenster bei Sat.1 und RTL.

Nicht zu vergessen sind weiterhin die vielfältigen Bezahlsender der deutschen Pay-TV-Anbieter, die gegen eine monatliche Gebühr Live-Sport-Übertragungen, exklusive Spielfilme oder auch Erotik-Programme ausstrahlen. Diese Programme werden seit Langem ausschließlich digital und verschlüsselt ausgestrahlt und verlangen zum Entschlüsseln eine Smartcard vom Anbieter. Für Deutschland und Österreich ist vordergründig der Premium-Anbieter Sky von Bedeutung, der auf rund 70 Kanälen sämtliche Interessengebiete abdeckt.

Gleichzeitig mit dem Ende des analogen Satelliten-TV werden aber auch das analoge Satellitenradio und das Astra-Digitalradio abgeschaltet. Bereits heute sind allerdings alle Radiosender digital per Satellit im sogenannten DVB-S-Standard zu empfangen. Über Astra 19,2 Grad Ost sind es derzeit rund 180 digitale Stationen, die empfangen werden können.

Bessere Bild- und Tonqualität

Die durch die Analogabschaltung gewonnene Übertragungsbandbreite, kann natürlich auch für HDTV (High Definition Television) genutzt werden. Dies macht sich schon jetzt bei den bereits vorhandenen HD-Sendern bemerkbar. Immer mehr Sender bieten ihre Programme zusätzlich zur Standardauflösung in HD an. Der digitale Empfang ist die Basis für dieses brillante Fernseherlebnis.

Neben der deutlich verbesserten Bildqualität profitiert auch der Musik- und Tonliebhaber vom digitalen Satellitenfernsehen. Ein in Stereo verbreitetes Hörfunkprogramm wird mit einer Datenrate von 320 kbit/s ausgestrahlt. Dadurch wird die Tonqualität im Vergleich zum analogen Radioempfang erheblich gesteigert. Zusätzlich bietet DVB-S-Radio einzelne Sendungen im Mehrkanalton (Dolby Digital 5.1) an. Das Heimkinoformat Dolby 5.1 ist aber auch längst fester Bestandteil des digitalen Fernsehalltags. Spielfilme, Serien und hochkarätige Liveveranstaltungen lassen sich damit erst so richtig in den eigenen vier Wänden erleben.

Der gute Ton erklingt nicht nur auf Deutsch. Vor allem Premium-Pay-TV-Sender bieten auf mehreren Tonspuren neben der deutschen Synchronisation auch die Originalversion an. Somit können Zuschauer Filme und Serien alternativ auch auf im Originalton genießen.

Keine Mehrkosten durch Digital-TV

Für die Umstellung auf digitales Satellitenfernsehen müssen Sie selbst nichts bezahlen, nur die notwendigen Empfangsgeräte müssen eventuell neu gekauft werden. Meist reicht es, wenn Sie sich einen neuen digitalen Sat-Receiver zulegen. Nur in den seltensten Fällen ist der Kauf eines neuen LNB nötig.


Prinzipiell können Sie auch Ihren alten Röhrenfernseher weiter verwenden. Allerdings haben gerade ältere Geräte keine digitalen Anschlüsse. Das führt dazu, dass ein Teil der Bildqualität verloren geht, wenn das TV-Signal mit einem analogen Scartkabel zum Fernsehgerät geleitet wird. Darum ist es empfehlenswert gleich auf einen HD-fähigen Receiver und Fernseher umzurüsten, um in naher Zukunft auch eine Reihe von HDTV-Sendern zu genießen.

Monatliche Gebühren fallen nur dann an, wenn Sie das Angebot des Bezahlsenders Sky nutzen wollen. Der Empfang der hochauflösenden Privatsender der HD-Plus-Plattform ist zudem auch möglich, jedoch nur im ersten Jahr kostenlos. Danach fällt eine Jahresgebühr von 50 Euro an.

Kabelfernsehen und UKW nicht betroffen

Das Ende der analogen Übertragung von Fernseh- und Radiosendern findet vorerst nur über Satellit statt. Die Ausstrahlung von Radioprogrammen über UKW ist selbstverständlich nicht von der Abschaltung betroffen.

Für das analoge Kabelfernsehen gibt es zudem noch keinen Abschaltzeitpunkt. Bislang sind noch von keinem großen Kabelbetreiber Pläne bekannt, wann es zu einer vollständigen Umstellung aller Kunden in diesem Zeitrahmen kommen wird. Der Betrieb und die Kanalbelegung beim Kabelfernsehen wird in Deutschland durch die Landesmedienanstalten des jeweiligen Bundeslandes genehmigt.

Breite Palette an Zusatzfunktionen

Digitales Fernsehen bedeutet in ersten Linie auch eine ganze Reihe an Zusatzfunktionen, die dem analogen Zuschauer verwehrt bleiben. Neben dem Videotext bekommt man darüber hinaus viele weitere Informationsquellen zur Verfügung gestellt. Zu erwähnen ist hier der elektronische Programmführer (EPG), der nicht nur Informationen zur laufenden Sendung bietet, sondern auch das Fernsehprogramm der kommenden Tage anzeigt. Mit einem aufnahmegeeigneten Receiver können Sie zudem über den EPG ihre Aufnahmen programmieren.

Der neueste Trend im digitalen TV-Bereich nennt sich HbbTV oder SmartTV und bezeichnet die Verschmelzung von Internet und Fernsehen. Es handelt sich hierbei um eine Art Videotext 2.0 mit vielfältigen Möglichkeiten. Den HbbTV-Dienst bieten bereits etliche öffentlich-rechtliche und auch private Sender an. Zudem bieten mittlerwiele schon viele Receiver- und TV-Hersteller den Zugriff auf ein eigenes Smart-TV-Portal an.

Für alle Sat-Zuschauer, die nun auch auf digital umstellen, eröffnen sich unzählige Vorteile. Die größere Programmvielfalt, bessere Bildqualität und etliche Zusatzinformationen sind nur ein Teil davon. Für alle, die schon seit längerem digitales Sat-Fernsehen nutzen, dürfte die Analogabschaltung jedoch auch von Interesse sein, denn mit dem Ende des analogen Sat-Fernsehens bieten die bislang analog genutzten Transponder beziehungsweise Frequenzen nämlich sehr viel Platz für neue HD-Programme wie auch SD-Sender. So werden die öffentlich-rechtlichen Sender mit Beginn der Analogabschaltung insgesamt zehn neue HD-Ableger aufschalten. Man darf sich also in den kommenden Monaten auf einen Sender-Boom freuen.

Quelle: digitalfernsehen.de

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